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Japanische Kriegskunst aus dem Erbe der Ninja und Samurai



Bujinkan vereint neun alte Kampfkunsttraditionen der Ninja und Samurai, die bis zum heutigen Tag in direkter Linie von Meister zu Meister weitergegeben wurden.

 


Ninja im alten Japan

In den abgeschiedenen Bergen Japans lebten einst die Ninja Clans in vollkommenem Einklang mit ihrer natürlichen Umgebung (ähnlich den Indianern Amerikas) und strebten nach Harmonie zwischen Himmel und Erde (Ten Chi Jin). Sie waren wahre Meister der Kampfkunst, der Heilkunst und vor allem auch darin, sich auch den schwierigsten Bedingungen anzupassen. So entwickelten sie im Laufe der Jahrhunderte ausgefeilte Kampftechniken, die beinahe magische Kräfte zu haben schienen, die ihnen den Ruf von mystischen und übernatürlichen Wesen einbrachten.

 

Neben ihren raffinierten Waffen und heimtückischen Taktiken war es vor allem ihre außerordentliche Körperbeherrschung, die sie zu gefürchteten Gegnern machten. Sie wahren die Geheim-Kämpfer (Undercover-Agenten) des alten Japans und beherrschten alle Kampftechniken und setzten sie auch mit großem Erfolg ein.

 

Für jeden Militärhistoriker sind die Ninja eines der faszinierendsten Mysterien der japanischen Samurai-Kriegführung. Das Wort „Ninja“ oder „Shinobi“ taucht im historischen Schilderungen immer wieder in Verbindung mit dem Zusammentragen von Geheiminformationen auf. Und gerade deshalb gibt es im Gegensatz zu den Samurai wenige Aufzeichnungen.

 

Die Methoden der Ninja waren ein unvermeidlicher Teil der Samurai-Kriegführung, und kein Samurai konnte die heimliche Bedrohung ignorieren, die sie insgesamt darstellten und die sie speziell für seine sorgfältig ausgearbeiteten Pläne bedeuten konnten. In der Folge wurden Ninja sowohl eingesetzt als auch gefürchtet.


 

DIE NINJA UND DIE KUNST NIEMALS AUFZUGEBEN: Eine Lebenseinstellung und geistiger Weg

 

Während ein Samurai wegen verletzter Ehre den rituellen Selbstmord, den Seppuku (auch Harakiri genannt) begehen konnte, war ein Ninja an die Naturgesetze gebunden wobei er das Überleben und das Niemals-Aufgeben auf effizienteste Art und Weise angestrebt hat.

Durch diese Kampfkunst hört ein Ninja was lautlos ist, sieht was unsichtbar ist und erträgt, was unerträglich ist...

 


Samurai im alten Japan

Samurai waren die Mitglieder des Kriegerstandes im frühzeitlichen und mittelalterlichen Japan. In der ursprünglichen Wortbedeutung sind die Samurai, abgeleitet vom japanischen Wort für "Dienen" (Saberu), jedoch "Dienende". Ein herrenloser Samurai wird Ronin genannt. Ursprünglich bestand die Armee des japanischen Kaisers aus Wehrpflichtigen, die aus einem Drittel der männlichen Bevölkerung gebildet wurden. Später kam es durch Landreformen und ein einheitliches Steuersystem zur Entwicklung mächtiger Clans jeweils unter der Führung eines Großrundbesitzers, des sogenannten Daimyo. Für die Einziehung von Steuern bildeten dieser Daimyo mit seinen Beschützern dann den Schwertadel.

 

Anfänglich konnten sich auch Bürger der niedrigeren Schichten als Kämpfer einen Namen machen und Samurai werden. Sie waren in Schwertkampf, Bogenschießen und dem waffenlosen Kampf (Samuraijutsu) unterrichtet. Als ausgebildete Krieger legten sie meist auch ihren Kindernamen ab und trugen den traditionellen Haarschnitt der Samurai.

 

Später im 16. Jahrhundert wurde der Samurai-Status als vererblich deklariert und es war ab sofort Nicht-Samurai verboten Waffen zu tragen. In der Edo-Periode waren deshalb vor allem Höflinge, Bürokraten und Administratoren Samurai, die das Recht hatten jeden Bürger mit ihrem Katana zu töten, der ihnen nicht den gebührenden Respekt zollte oder sie auch nur falsch ansah. Diese Samurai waren jedoch meist keine meisterlichen Kämpfer mehr und trugen ihr Schwertpaar nur noch als Ausdruck ihrer gesellschaftlichen Stellung. Adlige Samurai gingen später häufig noch der Musik, Dichtkunst und Kalligraphie nach.

 


Ninja & Samurai heute

 

Als legitimer nachfolger neun Kriegskunsttraditionen, fasste Großmeister Dr. Masaaki Hatsumi diese in ein umfassendes System zusammen und schuf mit dem Bujinkan Dojo ein weltweit anerkanntes Kampfkunstsystem, das heute mehr als 2000 Lehrer (jap. Shidoshi) in über 40 Ländern zählt

 

Die Bujinkan Tradition führt seine Philosophie grundsätzlich auf die Ninja und seine Techniken auf die alten Kampftechniken der Ninja und Samurai zurück. Bujinkan ist heute die bekannteste Kampfkunstschule der Ninja und Samurai Traditionen.



Der wahre Weg eines Kriegers

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